Bienen in der Großstadt


Berlin ist für die Bienenhaltung mit seinen umfangreichen Grünanlagen ein idealer Ort. Die deutsche Hauptstadt ist bekannt für ihre Lindenalleen, aber auch Robinie, Kastanie und Schnurbaum sind in den Straßen sehr häufig zu finden. Im Sommer gibt es kaum Trachtlücken, es blüht alles. Berlin ist ein wahres Schlaraffenland für die Bienenhaltung. Kein Imker braucht mit seinen Völkern zu wandern. Da es auf dem Land, bedingt durch Spritzmitteleinsatz und genveränderte Pflanzen auf den Feldern immer mehr Bienenverluste gibt, hat die Bienenhaltung in der Stadt Zukunft.


Das Leben der Honigbiene

Plätze für die Aufstellung der Bienenvölker gibt es sehr viele. Die Stadtverwaltung, Schulen, Kleingartenkolonien, viele kleine Hausgärten usw. geben uns die Möglichkeit der Aufstellung unserer Bienen. In Kleingartensatzungen steht häufig "Bienenhaltung erwünscht" und in Berlin gilt "Bienenhaltung ortsüblich". Viele Schulen der Stadt sehen die Imker gern, da sie mit ihren friedlichen Bienenvölkern zusätzliche Information für den Schulunterricht beitragen.


Imker halten ihre Bienen überwiegend in Großraumbeuten aus Holz oder Styropor (vgl. Photo unten). Die frühere "Hinterbehandlungsbeute" wird nur noch von wenigen Imkern gebraucht. Die Bienenkörbe werden heutzutage zur Zierde aufgestellt. Bienenwanderwagen sind in Berlin nicht notwendig, da kein Imker mehr, so wie es früher war, mit seinen Bienen auf die blühenden Felder zieht.


Bienenvölker im Herbst


Imkerstand im Kleingarten

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Über den Dächern Berlins

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